Auf Brettern, die die Welt bedeuten

Während in der Woche vom 23. bis zum 27. Januar  die meisten Schüler in den unterschiedlichsten Themengebieten die Projektwoche durchführten, brachen rund 40 SchülerInnen in Begleitung von Herrn und Frau Eisold, Herrn Polleichtner und Frau Gieseke Richtung Österreich auf. Grund war wieder einmal das beliebte Skilager , welches dieses Jahr  im Skigebiet Sonnenkopf stattfand.  Dort holten wir nach unserer am frühen Sonntagmorgen begonnenen 11-stündigen Reise unsere Ausrüstung sowie die Skipässe ab, bevor wir dann weiterfuhren nach Feldkirch, dem Ort, in welchem sich unser Hotel befand. Den Abend nutzten wir dann um die Umgebung , z.B. mit der imposanten Schattenburg, zu erkunden oder uns von der langen Fahrt zu erholen. Doch natürlich konnten wir es gar nicht mehr erwarten auf Skiern zu stehen. Dazu hatten wir dann am Montag endlich Gelegenheit, nach einer Gruppenerwärmung, die akribisch jeden Tag von einigen Mädchen vorbereitet wurde. Nun wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, je nach Leistungsstand, in denen wir uns unter Anleitung der Lehrer bzw. frei bewegen konnten. So erkundeten wir Piste für Piste;  Lift für Lift. Über die Mittagszeit kehrten wir in die am Hang gelegene Baude (Skihütte) ein, um uns für den zweiten Teil des Tages zu stärken. Während uns zu Beginn der Woche noch Nebelschwaden und heftiges Schneegestöber die Sicht und Fahrt etwas erschwerten, konnten wir am Mittwoch und Donnerstag doch noch das herrlich verschneite Bergpanorama genießen, welches sich uns bei teils hellstem Sonnenschein offenbarte. Manche von uns nutzten die komplette Zeit bis zur letzten Abfahrt, während andere sich beim Après-Ski aufwärmten. Wurden die meisten Abende zur bloßen Entspannung genutzt, gab es am Abschlussabend noch eine schöne Liederrunde im Hotelspeisesaal entgegen den Widerständen der Hoteldirektion. Immerhin waren wir ja auf Bildungsfahrt, da kann Kultur nie schaden. Den letzten Tag auf der Piste gingen wir mit etwas Wehmut an und mit einem spannenden Slalomparcours auf Zeit. Doch schließlich neigte sich unsere schöne Skifahrtswoche dem Ende entgegen und es ging Richtung Deutschland heimwärts. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an unsere begleitenden Lehrer, die uns auf dieser Fahrt unterstützten.
Hannes Großkurth

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