Orchester Mittendrin

Wie abwechslungsreich Orchester wirklich sind

Die Klassen 9/4 und 9/5 durften am Donnerstag, den 09. November 2017, das Konzerthausorchester Berlin am Gendarmenmarkt besuchen. Als wir alle versammelt das Konzerthaus betraten, waren wir sehr von dieser prunkvollen Architektur begeistert. Das Gebäude ist von innen in den Farben Rot und Beige gehalten, weswegen es sehr modern, aber auch klassisch zugleich wirkt. Alle Wände sind verziert mit Bildern, kleinen Statuen und luxuriösen Säulen. Als wir den großen Saal betraten, fiel sofort der Unterschied zu einem traditionellen Orchester auf: Die einzelnen Musiker sind nicht alle gemeinsam auf einer Bühne, sondern sind auf dem ganzen Parkett zwischen den Zuhörern verteilt. Bevor das Orchester begann, trat ein Intendant in die Mitte des Saales und verkündete feierlich, dass sie von der deutschen Orchester-Stiftung als das innovativste Orchester 2017 ausgezeichnet wurden. Direkt danach tritt der Dirigent Ivan Fischer auf sein Podest und überzeugt sofort durch seinen einzigartigen Humor. Nachdem der Kammerton erklang, setzen die einzelnen Stimmen nacheinander ein, die Sinfonie Nr. 5 in B-Dur op.100 von Prokofjew zu spielen. Die vier Sätze haben verschiedene Stimmungen, von schwer bis sarkastisch. Der Klang ist durch die spezielle Platzierung einmalig: Er ist sehr klar, authentisch, facettenreich und detailliert. Die Kontrabässe harmonieren mit den warm klingenden Geigen und die Dynamik ist durch die vielen Schlagwerker sehr abwechslungsreich. Die Bläser stechen mit ihrer Stimme heraus und man fühlte sich wie „Mittendrin". Sehr empfehlenswert!

 

Saal Mittendrin Kronleuchter

 

Paul Sprenger, 9/5

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