Exkursion ins BMZ:

Am 17. Dezember 2019 trafen sich unser Geografie-Leistungskurs der Klasse 12 sowie der des Einstein-Gymnasiums Neuenhagen vor dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin. Dieses ist, kurz gesagt, für Entwicklungszusammenarbeit zuständig.

Dort wurden wir von einem Mitarbeiter begrüßt, der uns durch das Projekt führte. Im Folgenden versammelten wir uns und klärten im Plenum zuerst einmal die Begriffe Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungshilfe. Nachdem dies geschehen war, durfte jeder für sich selbst einmal überlegen, welche Erfahrungen er mit Entwicklungsländern gemacht hat und diese anschließend vor allen Teilnehmern äußern. Daraufhin zeigte uns der Projektleiter ein Video, in dem ein fiktives Entwicklungsland Afrikas namens Zawadi und dessen ökonomische, soziale und ökologische Probleme dargestellt wurden. Zawadi sollte unser ganz persönliches Entwicklungsprojekt sein. Wir hatten anhand eines Planspiels die Aufgabe, Konzepte zu entwerfen, um die Biodiversität in diesem Land zu erhalten und damit die Probleme zu bewältigen. Dabei standen uns eine erdachte Million Dollar zur Verfügung. Um das Ganze aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, wurden wir klassenübergreifend in fünf Gruppen eingeteilt: die Bevölkerung, der Lokalverband, der Tourismusverband, die Nationalparkverwaltung und die Durchführungsgruppe, die unsere darauffolgende Konferenz leiten sollte. Nach einiger Beratungszeit innerhalb der eigenen Gruppe ging jeweils einer aus der Gruppe nach vorne, um die Einnahmen und Ausgaben sowie die Konzepte der jeweiligen Gruppe vorzustellen. Daraufhin kam eine Konferenz mit lebhafter Diskussion, an der sich alle beteiligten konnten, zustande. Zum Ende zogen wir ein Fazit, mit dem alle Gruppen zufrieden waren. Durch unsere Vorschläge könnte sich Zawadi weiterentwickeln. Im Anschluss wurde sogar eine Pressekonferenz inszeniert, bei dem jede Gruppe ein kurzes Statement zu der Konferenz äußern konnte.                                                                                              

Insgesamt war die Exkursion ein Erfolg. Da im 1. Halbjahr des Geografie-Unterrichts in Klasse 12 „Entwicklungsländer“ das große Thema waren, war dies ein gelungener Gegensatz zum theoretischen Unterricht im Klassenraum. Denn man konnte hier auf praktische Weise etwas lernen. Zudem haben wir einen guten Einblick in das große Feld der Entwicklungszusammenarbeit und vor allem dessen Planung bekommen.

Antonia Dreier, 12/1