Eine großartige Ausstellung besuchte die Klasse 7/3 im Jüdischen Museum Berlin Kreuzberg: „A wie Jüdisch“. Dort führten praktische und sinnliche Erfahrungen sie in das Gestern und Heute des Judentums. Hier ihr Bericht:

Unsere Exkursion am 28. Januar 2020 teilte sich in zwei Gruppen: Die eine begann mit einem Workshop, während die andere eine lustige als auch informative Führung genießen konnte. Anschließend wurde gewechselt.

Im Workshop buken wir ein traditionelles jüdisches Schabbat-Brot  (auf hebräisch חַלָּה ). Aus nur Mehl, Wasser, ein paar anderen Zutaten und verschiedenen Toppings, wie beispielsweise Sesamkörnern oder Mohn, entstand in der Backstube ein köstliches, süßes und auch sättigendes kleines Brot für jeden. Wenn man uns fragt, war dieses Stück trotzdem viel zu klein ;). Dieses Brot trägt den Namen: „Challah“.

Während die erste Gruppe noch mit mehligen Schürzen in der Backstube stand, lernten die Kinder aus der anderen Gruppe die Höhen und Tiefen der vernarbten jüdischen Geschichte kennen. Eine Besonderheit der Ausstellung „A wie Jüdisch“ ist, dass in einem abgedunkelten Raum 22 hebräische Buchstaben zu sehen waren. Mal an der Decke und mal als Sitzplatz getarnt. Diese Buchstaben standen als Anfangsbuchstaben für die Etappen der jüdischen Geschichte (deshalb auch der Name der Ausstellung). 

Weiter ging es dann in einen hellen sowie sehr bunten Raum, in dem uns anhand eines „Glücksrads“ ein paar Gebote sowie Verbote im Judentum geschildert wurden. Ein Beispiel dafür wäre das Verbot von Tattoos, da man im Judentum der Meinung ist, man solle seinen Körper nicht mit Tattoos zu verunreinigen.

Abschließend können wir sagen, dass sich der Ausflug mit unserer Klasselehrerin Frau Bazdarevic (inklusive einer turbulenten Rückfahrt) definitiv gelohnt hat und wir viel Neues über das Judentum erfahren konnten.

 

Marcel und Isabell, 7/3

Fotos: Alina (7/3) sowie Zlata Bazdarevic (Klassenlehrerin)