Jede 7. Klasse darf am TFG einmal die Potenzialanalyse durchlaufen. Durch die Covid-19-Welle verzögerte sich der Termin  für die 7. Klassen und wurde deshalb erst im neuen Schuljahr wieder nachgeholt. Und so versammelten sich die Schüler*innen der Klasse 8/3 am 17.09.2020 um 8 Uhr vor den Toren der "Stiftung Bildung und Handwerk" (SBH NORD) und warteten auf die entsprechenden Anweisungen. Die Potenzialanalyse besteht aus sieben Stationen, die nacheinander absolviert werden. Die Klasse wurde dazu in kleine Grüppchen geteilt und je einem Aufpasser zugewiesen, der die Gruppe in ihre Räume führte. Hier wurde jedem Kind ein Hefter mit viel Inhalt ausgeteilt, der im Laufe des Tages systematisch abgearbeitet werden sollte.

Die erste Aufgabe zum Beispiel bestand aus einer Gruppenarbeit, in der man verschiedenen Wörter verschiedene Überschriften zuteilen musste. Am Ende jeder Station musste sich jeder auf einem Blatt selber einschätzen, und auf demselben Blatt wurden die Jugendlichen von dem betreuenden Pädagogen eingeschätzt. Danach musste man den Raum zu einem anderen Pädagogen wechseln. In den jeweiligen Räumen wurden auch Selbständigkeit und Teamfähigkeit getestet.

Aus diesen Tests wurden die Stärken jedes einzelnen Schülers rausgefiltert und in einem Stärkenprofil wiedergegeben. Nach drei Wochen, also heute, am 08. Oktober 2020,  kamen die Pädagogen zu uns in die Schule und überreichten allen Schülern ihr Stärkenprofil und halfen beim Beraten.

Die Stärkenprofile helfen uns dabei, unsere Stärken zu reflektieren und uns sicherer zu fühlen, da andere Leute uns bewertet haben, ohne den- oder diejenige Schüler*in zu kennen. Durch die Veranschaulichung der Stärken auf dem Papier zweifeln viele jetzt weniger an sich selber und man ist auch mal stolz auf die Ergebnisse, die man selbstständig vollbracht hat.

Lieselotte und Michelle, 8/3

 

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